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Vakuumtrocknungsprozess um 60 % reduziert

Auf einer Standardanlage dauert ein Vakuumtrocknungsprozess rund 24 Stunden. Diese Zeitdauer wollte der Kunde um 60 % reduzieren. Da kein bestehendes System so leistungsfähig ist, erhielt Durrer den Auftrag eines zu entwickeln und zu bauen – als Generalunternehmer.

Vakuumtrocknung für die Medizinaltechnik – Rückverfolgbarkeit garantiert

Das Unternehmen hat beispielsweise für DePuy Synthes, Johnson & Johnson aus Neuchâtel ein Vakuum-Trocknungssystem zum Trocknen von Produkten für die orthopädische Chirurgie entwickelt. Die Anlagen garantieren eine hohe Prozesssicherheit für den gesamten Zyklus in Abhängigkeit von Druck, Temperatur, Begasung und zeitlicher Vorgabe. Die Anlage erfüllt die strengen Hygieneanforderungen der FDA. Sie lässt sich problemlos in bestehende IT-Netzwerke integrieren.

In der Vergangenheit benötigte das Medtech-Unternehmen für jeden Vakuum-Trocknungsprozess rund 24 Stunden. Diese Durchlaufzeit musste um 16 Stunden reduziert werden. Alle auf dem Markt verfügbaren Systeme erfüllten die Anpassungsmöglichkeiten, Flexibilität und Leistung nicht. Dank langjähriger Erfahrung mit Vakuumtechnik wurde Durrer beauftragt, mehrere Vakuumtrocknungs-Systeme in der Rolle des Generalunternehmers neu zu konzipieren und zu bauen. Die Anlagen bestehen jeweils aus zwei separaten Vakuumkammern, welche mit Hochleistungsvakuumpumpensystemen den Trocknungsprozess beschleunigen.

Für Anlagen in der Medizinaltechnik sind nachverfolgbare Produktionsdaten ein Muss. Während der Produktion werden zahlreiche prozessrelevante Datenpunkte erfasst und ausgewertet. Die Daten werden sicher an eine lokale Edge-Computing-Architektur übermittelt. Diese Server-Architektur lässt sich auch als cloudbasierte Lösung realisieren. Weitere Produktionsanlagen können zudem problemlos ins bestehende Netzwerk eingebunden werden. Verlangt der Markt nach einer Erweiterung der Produktionskapazitäten, schliesst man die neue Anlage ans Netzwerk an und die Daten stehen innert kürzester Zeit zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil: Die validierten Rezepturen können zentral verwaltet und bearbeitet werden, ebenso die Chargenberichte. Um das System ausfallsicher zu machen, sind die systemrelevanten Rechner redundant aufgebaut.

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