Dienstag, 14. September 2021 | 13:30 - 13:40

Halle 2: Innovation Symposium

Programmpunkt

Korrosionsfreie UDI Lasermarkierung mit Spritzpassivierung

Die Methode der Spritzpassivierung mit einer hochverdünnten Lösung stellt eine wirtschaftlich interessante Alternative zur herkömmlichen Tauchpassivierung mit hochdosierter Salpetersäure dar. Spritzpassivierte Laserbeschriftungen (Anlassen, Blackmarking) wurden auf Korrosion untersucht.

Das Aufbringen einer Laserbeschriftung auf Medizinstahlen kann wegen des hohen Energieeintrags durch den Laser zu einer Verletzung der schützenden Passivschicht fuhren. Die Wiederherstellung einer homogenen Passivschicht ist wesentlich, um die Korrosionsbeständigkeit des markierten Medizinprodukts zu gewährleisten und gleichzeitig die regulatorisch vorgeschriebene Ruckverfolgbarkeit eines Produkts während seines Lebenszyklus mittels UDI-Beschriftung sicherzustellen. 

Mit der Methode der Spritzpassivierung mit einer hochverdünnten Passivierungslösung stellen wir eine Alternative zur herkömmlichen Tauchpassivierung mit hochdosierter Salpetersäure nach ASTM A967 vor. Die Markier- und Passivierungsversuche wurden auf dem martensitischen Rundstahl 1.4112 mittels zwei verschiedenen Lasertechnologien (ns, fs) durchgeführt und durch ein akkreditiertes Labor auf Korrosion getestet. 

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