Alle OP-Geräte steuern. Mit nur einem Fuss.

Medizinische Funk-Fussschalter und Handbedienungen im Standard oder als kundenspezifische Lösung. Die Weiterentwicklung geht aber dahin, dass mittels einem einzigen Fussschalter mehrere Medizingeräte angesteuert werden können.

Präsentiert am Stand von
steute - Carl Geisser AG
Halle 2 / F 2171

Produkt-Highlight

Im modernen OP steht der Operateur vor der Aufgabe, eine wachsende Anzahl von Medizingeräten per Fußschalter zu steuern. Das erfordert Konzentration, zumal die Bedienfunktionen jeweils unterschiedlich angeordnet sind. Außerdem wird der Bediener kaum für jeden Schalter die ergonomisch optimale Position finden.

In naher Zukunft wird es möglich sein, mehrere Medizingeräte über ein einziges User Interface zu steuern. Auf der Medica 2016 zeigt der steute-Geschäftsbereich Meditec, wie dieses Konzept in die Praxis umgesetzt werden kann: An einem Touchscreen wählt der Operateur die gewünschte Funktion des entsprechenden Gerätes, das er über einen Fußschalter aus dem Standardprogramm von steute Meditec steuert. Wenn er z.B. vom Röntgen zum Ultraschallgerät oder von der Navigation zur Tischverstellung wechseln möchte, reicht dafür die intuitive Bedienung des Touchscreens, und der zentrale Fußschalter übernimmt andere Funktionen. Die aktuelle Pedalbelegung wird dem Operateur jeweils angezeigt.

Damit werden die Bediensysteme im OP „interoperabel“. Voraussetzung dafür sind gemeinsame Kommunikationsstandards, an deren Erarbeitung sich steute Meditec beteiligt. Auch sehr komplexe Bedienabfolgen zum Beispiel von OP-Mikroskopen lassen sich auf diese Weise steuern – mit dem Ergebnis, dass sich der Operateur besser auf die eigentliche Operation...

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Im modernen OP steht der Operateur vor der Aufgabe, eine wachsende Anzahl von Medizingeräten per Fußschalter zu steuern. Das erfordert Konzentration, zumal die Bedienfunktionen jeweils unterschiedlich angeordnet sind. Außerdem wird der Bediener kaum für jeden Schalter die ergonomisch optimale Position finden.

In naher Zukunft wird es möglich sein, mehrere Medizingeräte über ein einziges User Interface zu steuern. Auf der Medica 2016 zeigt der steute-Geschäftsbereich Meditec, wie dieses Konzept in die Praxis umgesetzt werden kann: An einem Touchscreen wählt der Operateur die gewünschte Funktion des entsprechenden Gerätes, das er über einen Fußschalter aus dem Standardprogramm von steute Meditec steuert. Wenn er z.B. vom Röntgen zum Ultraschallgerät oder von der Navigation zur Tischverstellung wechseln möchte, reicht dafür die intuitive Bedienung des Touchscreens, und der zentrale Fußschalter übernimmt andere Funktionen. Die aktuelle Pedalbelegung wird dem Operateur jeweils angezeigt.

Damit werden die Bediensysteme im OP „interoperabel“. Voraussetzung dafür sind gemeinsame Kommunikationsstandards, an deren Erarbeitung sich steute Meditec beteiligt. Auch sehr komplexe Bedienabfolgen zum Beispiel von OP-Mikroskopen lassen sich auf diese Weise steuern – mit dem Ergebnis, dass sich der Operateur besser auf die eigentliche Operation konzentrieren kann, weil er sich nicht immer wieder auf das Bedienen jeweils verschiedener User Interfaces einstellen muss.

Aus Sicht von steute Meditec ist die Interoperabilität von Medizingeräten ein zentraler Trend in der Medizintechnik, der sich in den kommenden Jahren durchsetzen wird. Neben der Vernetzung der Geräte im OP über zentrale User Interfaces wird dabei auch die Vernetzung auf der IT-Ebene, d.h. die Einbindung der Geräte in übergeordnete Klinikinformationssysteme (KIS), eine wichtige Rolle spielen.

steute Meditec beteiligt sich aktiv an dieser Entwicklung, u.a. im Vorstand des Vereins OR.NET e.V., der die Forschungsaufgaben des Leuchtturmprojektes OR.NET weiterführt. Mehrere namhafte Hersteller von Medizingeräten nutzen bereits User Interfaces von steute bei entsprechenden Projekten und Demonstratoren für die Interoperabilität im OP.


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Bruno Senn
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