Hochpräzises Kräftemessen

Tuesday, 10 September 2019


12:55 o'clock - 13:05 o'clock

Forscher der Uni Bern nutzen hochsensible Kraft-Momenten-Sensoren aus der Robotik, um Schweizer Kaderschützen zu trainieren. Was im Spitzensport bereits zu wertvollen Erkenntnissen für den perfekten Schuss führt, soll jetzt auch in der Medizin und Reha-Technik zunehmend zum Einsatz kommen.

Über Minuten, manchmal auch über Stunden hinweg verharrt der Schweizer Olympiaschütze Jan Lochbihler beim Training in stoischer Ruhe, konzentriert sich allein auf den eigenen Atem und auf das mit bloßem Auge kaum erkennbare Ziel. 

Jeden Pulsschlag der Halsschlagader, jede noch so geringe Unruhe, die die Position oder Lage der Luftdruckwaffe beeinflussen, werden unaufhörlich am Kontrollmonitor protokolliert. Das Ziel ist der perfekte Schuss. Immer und immer wieder.

Kraft-Momenten-Sensoren analysieren sämtliche Kraftwerte in x-, y- und z-Richtung sowie die Drehmomente. Die Sensoren, die dabei zum Einsatz kommen stammen von SCHUNK Intec AG. 

Im Showcase-Pitch erzählt Ihnen Robel Getachew, welche Anforderungen es dabei zu erfüllen gab und welche Sensor-Baureihe ein 5-mal stärkeres Signal liefert als konventionelle Sensorlösungen.

 

Anwendung in der Reha und Roboterchirurgie

Die Universität Bern nutzt die hochsensiblen Kraft-Momenten-Sensoren aktuell zur Grundlagenforschung im Bereich von Reha-Anwendungen oder in der Roboterchirurgie.

Denn was im Leistungssport bereits erfolgreich angewendet wird, kann in der Roboterchirurgie dazu eingesetzt werden, Menschen eine schnellere Genesung in Aussicht zu stellen. Ein weiterer Anwendungsbereich stellt die Rehabilitation dar, um zu prüfen, ob Übungen richtig gemacht werden. Oder um den Effekt einer Therapie zuverlässig zu messen. 

 

This speech will be held in German.

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Robel Getachew

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Innovation Symposium

Location

Bühne B

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